Konstantin Manaev begeistert sein Publikum weltweit und erntete Kritikerlob für seine Auftritte in Städten wie New York, Los Angeles, Moskau, Paris, Berlin, Zürich, Wien, Mailand, St. Petersburg und Tokio. Sein Orchesterdebüt in der Berliner Philharmonie gab er 2014 mit dem Berliner Camerata Kammerorchester. Sein Debüt in der Tonhalle Zürich in Begleitung der Luzerner Sinfonieorchester fand 2011 statt. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Benjamin Kim, François Benda, Elisaveta Blumina, Danae Dörken, Bruno Giuranna, Misha Maisky, Sol Gabetta, Das SIGNUM Saxophonquartett, Tobias Feldmann, Yury Revich, Radovan Vlatkovic, sowie die Komponistinnen Sofia Gubaidulina und Franghiz Ali-Zadeh. Konstantin Manaevs Konzertrepertoire umfasst Werke des frühen Barock bis in die Moderne. Zeitgenössische Komponisten widmen ihm seine neue Werke, u.a. Aziza Sadikova, Johanna Doderer, Alexandra Filonenko, Gordon Hamilton, Helmut Zapf und Alexey Sioumak. 

Zwei Einspielungen bei dem Label GWK Records zeugen von seiner Vielseitigkeit:
Drei Cello Konzerte von Carl Philipp Emanuel Bach rauben den Atem. «[...] Fernab jeden historisierenden Ansatzes, fernab jeder Konvention entwickelt der Cellist an seinem Instrument eine gestalterische Freiheit, wie man sie wirklich nur sehr selten zu hören bekommt. Zarteste, gehauchte Pianissimi, berückende Lyrik, kräftig brummende Bässe, schwindelerregende Achterbahn fahrten: Manaev beherrscht sein Instrument so souverän, dass er ihm alles abverlangen kann, was an Virtuosität und Leidenschaftlichkeit, an Intensität und an lyrischer Geschmeidigkeit möglich ist. Manaevs C.P.E Bach, ideal unterstützt von der Camerata Berlin, lebt von einem nie abnehmenden Espressivo.“»

Remy Franck | Pizzicato, LU. 

Das Album OYAN mit Werken von aserbaidschanischen Komponistin Franghiz Ali-Zadeh wurden ebenso von der internationaler Presse gelobt. «Counteractions (Yanar Dag)» für Violoncello und Akkordion, sowie «Oyan!» für Violoncello solo sind Ersteinspielungen. 

Mit Bachs 1. Suite hatte der Cellist, der in Moskau, Dresden und Basel studierte und in ganz Europa gastiert, Cello spielen gelernt: „Ich war sechs, als meine Mutter, eine Pianistin, mir auf dem Klavier das Präludium aus der 1. Suite von Bach vorspielte. Ich war total elektrisiert und wollte sofort die schöne Melodie nachspielen. Aber meine Mutter meinte: «Kostja, wenn du das spielen möchtest, musst Du Cello spielen können, denn Johann Sebastian Bach hat das für Violoncello komponiert und nicht für Klavier. Schon eine Woche später bekam ich ein kleines Achtelcello und begann, Bach zu üben.» Drei Jahre später spielt Konstantin Manaev das Stück auf dem Musikfestival in Takamatsu, Japan.

Ab diesem Moment steht für ihn fest, dass er Cellist werden wird. «Seitdem ist die Musik mein Glaube, meine Religion.» In 2016 verbindet Konstantin Manaev ein weiteres Erlebnis mit Bachs 1. Cellosuite: Nach dem Gedenkkonzert für die ermordeten Juden Europas in Berlin bat ihn die Bundeskanzlerin Angela Merkel um eine Zugabe für eben jenes Stück – sehr zur Freude des anwesenden Publikums. 

Geboren in Jekaterinburg, studierte Konstantin Manaev zunächst an der Spezialmusikschule des Moskauer Konservatoriums bei Kirill Rodin, danach an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Wolfgang Emanuel Schmidt sowie an der Musikakademie Basel bei Ivan Monighetti, der in höchstem Maße zur Entwicklung der musikalischen Persönlichkeit und Interpretationskraft des Cellisten beigetragen hat. Er gewann zahlreiche internationale und nationale Wettbewerbe, u.a. Willkomirski Violoncellowettbewerb in Poznan, VI. ADAM Cello-Wettbewerb in Christchurch (Neue Zealand), RAHN Kulturfond Wettbewerb in Zürich, sowie Young Concert Artists European Audition in Leipzig. 

 

Wichtige Stationen: Festival Mecklenburg Vorpommern, Piatigorsky Festival in LA, Viana do Castelo Music Festival in Porto, Viva Cello Festival in Basel, Kanonji Musikfestival in Takamatsu, Beethovenfest 2017 in Bonn, ZDF Silvesterkonzert 2017 am Brandenburger Tor, Semper Oper Dresden, Tonhalle Zürcih, Berliner Philharmonie, Konzerthaus Berlin, Gürzenich Köln, Gasteig Philharmonie München, Laeiszhalle Hamburg, Auditorio Nacional de Madrid. TV und Radiosendungen, u.a. bei Morgenmagazin ZDF, BR- Klassik, ARD, Kulturradio Deutschland, Klassikradio, WDR3, RBB.

 

Konstantin Manaev konzertierte als Solist mit Orchestern wie dem Moskauer Sinfonieorchester, dem Radio Orchester Orpheus Moskau, dem Warschauer Sinfonieorchester, dem Luzerner und Basler Sinfonieorchester, dem Bundesjugendorchester, der Junge Philharmonie Wien, dem Ural Philharmonie Yekaterinburg, der Sinfonietta Köln, dem Santander Festivalorchester, dem Filmorchester Babelsberg, der Nordwestdeutschen Philharmonie, der St. Petersburg Kammerphilharmonie und dem Amadeus Kammerorchester. 

Seit 2016, ist der Cellist Konstantin Manaev Mitglied der Symphoniacs. «... die junge Klassik Rebellen aus internationalen Metropolen» - ZDF Presse. Seit 2020 Konstantin Manaev ist Künstlerischer Leiter der Konzertserie «Fürstenwalder Musikzyklus» in Brandenburg.

 

Er spielt ein Cello von Johannes Theodorus Cuypers aus dem Jahr 1762.