D. SHOSTAKOVICH cello concerto no.1 / LIVE FROM TONHALLE ZURICH / Lucern Symphony Orchestra - Daniel Cohen - Konstantin Manaev cello
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„Leidenschaftlich lodernd und voll blühender Kraft ist Manaevs Ton, Intonation und Virtuosität  hervorragend. Von diesem, bereits jetzt international bekannten Interpreten wird man  sicher noch viel hören.“ 
Stefan Pieper | Klassik heute 

15. November // 20:00 Uhr //

Tokio International Forum HalleC

mit SYMPHONIACS erstes Konzert in Japan

20. November // 19:30  // Chamber Syzygy

Klavierhaus NYC // 790 11th Avenue, New York City 10019

Dmitri Schostakowitsch Sonate für Violoncello und Klavier

Aziza Sadikova "Nagoracha" für Violoncello solo

Frangis Ali-Sade "Ask havasi" für Violoncello solo

Johanna Doderer "Volcano" für Violoncello und Violine

Felix Mendelssohn Klaviertrio d-Moll

Asya Korepanova - Klavier

Julia Smirnova - Violine

Konstantin Manaev - Violoncello

 

CDs | gwk-records
 
Mit Bachs 1. Suite hatte der Cellist, der in Moskau, Dresden und Basel studierte und in ganz Europa gastiert, Cello spielen gelernt: „Ich war sechs, als meine Mutter, eine Pianistin, mir auf dem Klavier das Präludium aus der 1. Suite von Bach vorspielte. Ich war total elektrisiert und wollte sofort die schöne Melodie nachspielen. Aber meine Mutter meinte: ‚Kostjuscha, wenn du das spielen möchtest, musst Du Cello spielen können, denn Johann Sebastian Bach hat das für Violoncello komponiert und nicht für Klavier.’Schon eine Woche später bekam ich ein kleines Achtelcello und begann, Bach zu üben.“  
Drei Jahre später spielt Konstantin Manaev auf dem Musikfestival „New Names“ in Japan. Ab diesem Moment steht für ihn fest, dass er Cellist werden wird. „Seitdem ist die Musik mein Glaube, meine Religion.“

In 2016 verbindet Konstantin Manaev ein weiteres einschneidendes Erlebnis mit Bachs 1. Cellosuite: Nach dem Gedenkkonzert für die ermordeten Juden Europas in Berlin bat ihn die Bundeskanzlerin Angela Merkel um eine Zugabe für eben jenes Stück – sehr zur Freude des anwesenden Publikums.  
Geboren in Jekaterinburg, studierte Konstantin Manaev zunächst an der Spezialmusikschule des Moskauer Konservatoriums bei Kirill Rodin, danach an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Wolfgang Emanuel Schmidt sowie an der Musikakademie Basel bei Ivan Monighetti, der in höchstem Maße zur Entwicklung der musikalischen Persönlichkeit und Interpretationskraft des Cellisten beigetragen hat.  

Konstantin Manaev begeistert sein Publikum weltweit und erntete Kritikerlob für seine Auftritte in Städten wie New York, Los Angeles, Moskau, Paris, Berlin, Zürich, Wien, Mailand, St. Petersburg und Tokio. 

Sein Orchesterdebüt in der Berliner Philharmonie gab er 2014 mit dem Berliner Camerata Kammerorchester. Sein Debüt in der Tonhalle Zürich in Begleitung der Luzerner Sinfonieorchester fand 2011 statt. 

Er arbeitete mit den Dirigenten Daniel Raiskin. Gabriel Feltz,  Arvo Volmer und Daniel Cohen zusammen. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Benjamin Kim, François Benda, Elizaveta Blumina, Bruno Giuranna, Misha Maisky, Sol Gabetta, Felix Renggli, Yury Revich, Radovan Vlatkovic, sowie die Komponistinnen Sofia Gubaidulina und Franghiz Ali-Zadeh.

Konstantin Manaevs Konzertrepertoire umfasst Werke des frühen Barock bis in die Moderne. Zeitgenössische Komponisten widmen ihm seine neue Werke, u.a.  Aziza Sadikova, Johanna Doderer, Alexandra Filonenko, Alexey Sioumak und Gordon Hamilton. 
Zwei besondere Einspielungen bei dem Label GWK Records  zeugen von seiner Vielseitigkeit:  
Drei Cello Konzerte von Carl Philipp Emanuel Bach mit Begleitung der Berliner Camerata rauben den Atem. „[...] Fernab jeden historisierenden Ansatzes, fernab jeder Konvention entwickelt der Cellist an seinem Instrument eine gestalterische Freiheit, wie man sie wirklich nur sehr selten zu hören bekommt. Zarteste, gehauchte Pianissimi, berückende Lyrik, kräftig brummende Bässe, schwindelerregende Achterbahn fahrten: Manaev beherrscht sein Instrument so souverän, dass er ihm alles abverlangen kann, was an Virtuosität und Leidenschaftlichkeit, an Intensität und an lyrischer Geschmeidigkeit möglich ist. Manaevs C.P.E Bach, ideal unterstützt von der Camerata Berlin, lebt von einem nie abnehmenden Espressivo.“ Remy Franck | Pizzicato, LU.
 
Die Werke der aserbaidschanischen Komponistin Frangis Ali-Sade, „Counteractions (Yanar Dag) for violoncello and accordion” sowie  „Oyan! for violoncello solo” sind Ersteinspielungen. 
Er spielt ein Cello von Johannes Theodorus Cuypers aus dem Jahr 1762 und ein modernes Instrument von Yury Pochekin, gestiftet von der Pirolo Stiftung Basel.

 

Wichtige Stationen: Festival Mecklenburg Vorpommern, Piatigorsky Festival in LA, Viana do Castelo Music Festival in Porto, Viva Cello Festival in Basel, Kanonji Festival in Takamatsu, Beethovenfest in Bonn, ZDF Silvesterkonzert 2017 am Brandenburger Tor, Semper Oper Dresden, Tonhalle Zürcih, Berliner Philharmonie, Konzerthaus Berlin, Gürzenich Köln, Gasteig Philharmonie München, Laeiszhalle Hamburg, Auditorio Nacional de Madrid. TV und Radiosendungen, u.a. bei Morgenmagazin ZDF, BR-Klassik, ARD, Kulturradio Deutschland, Klassikradio, WDR3, RBB.  
GALERIE
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© 2019 Konstantin Manaev